Untersuchung der Eileiterdurchgängigkeit


Die Durchgängigkeit der Eileiter wird mittels einer HSG (Hysterosalpingografie, Röntgenaufnahme der Gebärmutter) oder einer Laparoskopie (Bauchspiegelung) geprüft.

HSG (Röntgenaufnahme der Gebärmutter)

Bei einer HSG (Röntgenaufnahme der Gebärmutter) wird über das Spekulum (Entenschnabel) meist ein dünner Katheter in den Gebärmuttermund eingeführt. Durch diesen wird Kontrastflüssigkeit in Gebärmutterhöhle und Eileiter gespritzt. So werden die Größe und Form der Gebärmutterhöhle, eine eventuelle Blockade der Eileiter, das Schleimhautmuster in den Eileitern und manchmal auch Verklebungen rund um Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke sichtbar. Dies ist eine poliklinische Untersuchung, die in der Abteilung Radiologie erfolgt. Bei der Untersuchung werden Aufnahmen gemacht.

Eine HSG kann schmerzhaft sein. Die Untersuchung dauert etwa eine Viertelstunde. Manchmal wird später, wenn Sie wieder angezogen sind (oder sogar bis zu 24 Stunden nach der Untersuchung) noch einmal ein Röntgenfoto gemacht, um die Verteilung des Kontrastmittels in der Bauchhöhle zu beurteilen.

Nij Geertgen selbst hat keine Röntgeneinrichtung. Wenn Sie für eine HSG in Betracht kommen, suchen wir gemeinsam mit Ihnen einen Standort, an dem die Untersuchung durchgeführt werden kann.

Laparoskopie (Bauchspiegelung)

Die Durchgängigkeit der Eileiter kann auch mittels einer diagnostischen Laparoskopie (Bauchspiegelung) geprüft werden. Dieser Eingriff erfolgt im Operationsraum unter Vollnarkose, meistens ambulant. Dabei spritzt der Gynäkologe einen blauen Farbstoff durch den Gebärmuttermund in Gebärmutterhöhle und Eileiter. Eine Laparoskopie ermittelt in etwa dieselben Informationen wie eine HSG. Zusätzlich werden dabei aber auch die Außenseite der Gebärmutter und die Umgebung der Eileiter und Eierstöcke sichtbar, unter anderem eventuelle Verklebungen und/oder Endometriose (Gebärmutterschleimhaut, die sich außerhalb der Gebärmutter befindet).

Wenn Chlamydien-Antikörper vorhanden sind, Sie eine Bauchoperation hatten oder an Bauchschmerzen leiden, sollte vorzugsweise eine Laparoskopie vorgenommen werden. Bei der Laparoskopie kann geprüft werden, ob infolge der genannten Erkrankungen und/oder Eingriffe Verklebungen entstanden sind. Diese Verklebungen können die Transportfunktion der Eileiter beeinträchtigen. Bei der Laparoskopie wird manchmal auch eine Hysteroskopie gemacht, um die Gebärmutterhöhle zu beurteilen.

Nij Geertgen selbst hat keinen Operationsraum. Wenn Sie für eine Laparoskopie in Betracht kommen, suchen wir gemeinsam mit Ihnen einen Standort, an dem die Untersuchung durchgeführt werden kann.

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